
Die überdimensionalen Werbeflächen zur Sanierung der Kaiser-
Wilhelm-Gedächtnis-Kirche haben jeweils eine Größe von 16/16m. Insgesamt fünf Werbesujets sorgten an einerm der exklusivsten Aussenwerbestandorte Deutschlands dafür, dass es im Klingelbeutel heftig schepperte.
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Mit Lippenstift und Puderdose
Bereits im Jahr1999 lachte Claudia Schiffer für L’Oreal vom
„Lippenstift“ herunter. Mit Einnahmen aus Werbeplakaten konnte die Gemeinde damals die Sanierung des neueren Glockenturms aus den 60er Jahren bezahlen. Detail am Rande:
Die einzigartige Reklame bescherte der Gemeindepfarrerin Sylvia von Kekulé neben Kritik, auch einen mit 2.500 Euro dotierten Preis der Stiftung Denkmalschutz für ihr „unermüdliches Engagement“ und den Mut zur „ungewöhnlichen“ Geldbeschaffung.
Der laufende Sanierungsbedarf der Kirche wurde auch im heurigen Frühjahr wieder durch besonders spektakulere Werbeformen eingespielt:
Mit insgesamt fünf sich abwechselnden Motiven stellte sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche im Wochenrhythmus in neuem Gewand dar. Strenge Auflagen für Statik und Stadtbild betreffend, waren von Seiten der Behörden bei der Umsetzung zu erfüllen.
Das innovativste Motiv aus dieser Serie kam von „Alice – Die schönste Verbindung“. Der Weiß verhüllte Baukörper der „Puderdose“ wurde von einer Blondine mit einem roten Band zusammengefasst. Ein verblüffender Effekt dabei ist, dass die Enden der roten Scherpe real ausgeführt waren und bei Wind das Modell umspielten.
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